Umgesetzte Projekte

Einrichtung eines Piratendorfs am Löderburger See

Projektträger: Ferienzentrum Löderburger See GmbH

Ort: Löderburg (Stadt Staßfurt)

Förderung über: LEADER-Richtlinie

Fördersumme: 50.000 Euro

Projektbeschreibung: Der Löderburger See liegt nordwestlich von Staßfurt in direkter Nachbarschaft zur Bode. Der See ist aus dem ehemaligen Tagebau entstanden, in dem von 1918 bis 1930 Braunkohle gefördert wurde und der zum Bergbaubetrieb Jakobsgrube bei Groß Börnecke gehörte. Anfang der 70-er Jahre wurde der ca. 36 ha große Restlochsee zu einem Naherholungsgebiet ausgebaut und im Juli 1977 eingeweiht.

Das Tourismuszentrum „Löderburger See“ mit seinem Erlebnisfreibad bietet seinen Besuchern zahlreiche Möglichkeiten, ihre Freizeit oder den Urlaub zu gestalten. Neben dem Erlebnisfreibad gibt es einen Campingplatz, Ferienbungalows und -wohnungen sowie eine Gaststätte. Die Betreiber des Tourismuszentrums „Löderburger See“ bieten darüber hinaus Events an wie z.B. Adventszauber und Eröffnung der Eisbadesaison. Die Gaststätte kann zudem für Veranstaltungen wie z.B. Hochzeiten genutzt werden.

Zur Angebotserweiterung soll ein Piratendorf auf einer Fläche von ca. 650 m² entstehen. Diese Anlage wird aus 10 eingeschossigen Blockbohlen-Hütten einfachen Standards bestehen, wobei jede Hütte mit 6 Schlafplätzen (2 Doppelstockbetten und 2 Einzelschlafplätzen) ausgestattet wird und zusätzlich über Tisch, Stühle, Eckbank, Schrank und Elektrik verfügt. Diese Art der Pension soll überwiegend von Schulklassen, Sportgruppen, Ferienlager, Vereinen, Feuerwehren, Familien etc. zur Übernachtung genutzt werden.

Bewertungsbogen

Fotos: Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft mbH

Straßensanierung Friedensallee (2. BA) – Ausbau Zufahrt vom Torbogen bis zum Schloss

Projektträger: Stadt Staßfurt

Ort: Hohenerxleben

Förderung über: RELE-Richtlinie

Fördersumme:  69.476,52 Euro

Projektbeschreibung:

Im historischen Ortskern von Hohenerxleben befindet sich die Friedensallee. Über die Friedensallee werden das Schloss, ein landwirtschaftlicher Betrieb sowie der Kindergarten erschlossen. Gleichzeit ist die Friedensallee Teil des Europaradweges R1. Das Schloss Hohenerxleben hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen kulturellem Zentrum mit eigenem Theaterensemble, einem Restaurant, Übernachtungsmöglichkeiten und einer Künstlerwerkstatt entwickelt.

Bereits in der vergangenen Förderperiode  (2007-2013) wurde die Friedensallee in einem ersten Bauabschnitt saniert. Die Straßenflächen wurden mit einem farbigen, dorftypischen Betonsteinpflaster befestigt. In einem zweiten Bauabschnitt wurde jetzt der fehlende Teil zwischen der Zufahrt vom Torbogen bis zum Schloss saniert. Mit der Straßensanierung wurde eine gestalterisch ansprechende und funktionale Infrastruktur geschaffen, die zur Verbesserung des Ortsbildes und zur Erhöhung der Lebensqualität führt.

Die Straßensanierung unterstützt das Handlungsfeld „Vitale Städte, lebendige Dörfer, lebenswerte Region“ und das Handlungsfeldziel „Kompakte Zentren stärken zur Sicherung der Infrastruktur und Daseinsvorsorge unter Berücksichtigung von Klimaschutzzielen“ der Lokalen Entwicklungsstrategie „Börde-Bode-Auen“.

Bewertungsbogen

Hohenerxleben Friedensallee 2.BA web
Foto: Franziska Richter, Volksstimme