Umgesetzte Projekte


Grundhafter Straßenausbau „Karl-Liebknecht-Straße“, II. BA

Projektträger: Gemeinde Börde-Hakel

Ort: Etgersleben

Geplante Förderung über: RELE-Richtlinie

Geplante Umsetzung: 2017

Projektbeschreibung:

Im Ortskern von Etgersleben befindet sich die Karl-Liebknecht-Straße. Sie stellt eine Verbindung zwischen den in den vergangenen Jahren im Zuge der Dorferneuerung bereits ausgebauten Straßen Rudolf-Breitscheid-Straße und Friedrich-Engels-Straße dar.

Der bauliche Zustand der Karl-Liebknecht-Straße ist aufgrund einer fehlenden Regenentwässerung als kritisch einzuschätzen, die Anzahl der auftretenden Straßenschäden nimmt zu. Die Baumaßnahme umfasst die komplette Erneuerung des vorhandenen Fahrbahn- und Gehwegdeckenbelages einschließlich des Einbaus eines neuen frostsicheren Unterbaus.

Die Straßensanierung unterstützt das Handlungsfeld „Vitale Städte, lebendige Dörfer, lebenswerte Region“ und das Handlungsfeldziel „Kompakte Zentren stärken zur Sicherung der Infrastruktur und Daseinsvorsorge unter Berücksichtigung von Klimaschutzzielen“ der Lokalen Entwicklungsstrategie „Börde-Bode-Auen“.

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Sanierung der Putzfassaden am Turm der evangelischen Kirche St. Jakobi in Westeregeln

Projektträger: Ev. Kirchengemeinde Westeregeln

Ort: Westeregeln

Geplante Förderung über: RELE-Richtlinie

Geplante Umsetzung: 2017

Projektbeschreibung: Die evangelische St.-Jakobi-Kirche befindet sich im historischen Ortskern von Westeregeln und zählt zu den ältesten Gebäuden des Ortes. Die Putzfassaden am Turm und am Kirchenschiff haben nach ca. 180-jähriger Nutzungszeit Aussandungen und Hohlstellen, die lokal bereits zu Abplatzungen und Absturz von Putzflächen führen und damit zu Gefahren für die unmittelbar angrenzenden Verkehrsflächen werden. In einem ersten Schritt sollen die Fassade des Kirchturms und die Glockenschallfenster erneuert werden.

Die Fassadensanierung des Kirchturmes der St.-Jakobi-Kirche in Westeregeln unterstützt das Handlungsfeld „Naherholung und Kultur“ und das Handlungsfeldziel „Erhalt kulturhistorischer Bauwerke“ der Lokalen Entwicklungsstrategie „Börde-Bode-Auen“.

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Grundhafter Straßenausbau „Martin-Luther-Platz“

Projektträger: Gemeinde Börde-Hakel

Ort: Westeregeln

Geplante Förderung über: RELE-Richtlinie

Geplante Umsetzung: 2017

Projektbeschreibung: Im historischen Ortskern von Westeregeln befindet sich der Martin-Luther-Platz. Hier liegt die evangelische St.-Jakobi-Kirche, die einen zentralen Mittelpunkt des dörflichen Lebens darstellt. Um den Besuchern der Kirche vernünftige Zugangsbedingungen zu ermöglichen und auch Parkplätze zur Verfügung zu stellen, soll der Martin-Luther-Platz grundhaft saniert und neu gepflastert werden. Das allgemeine Erscheinungsbild des Kirchplatzes soll verbessert werden, wodurch er als Aufenthaltsort eine wichtige Rolle für die Begegnung und Kommunikation der Einwohner Westeregelns wahrnehmen kann.

Die Platzsanierung unterstützt das Handlungsfeld „Vitale Städte, lebendige Dörfer, lebenswerte Region“ und das Handlungsfeldziel „Kompakte Zentren stärken zur Sicherung der Infrastruktur und Daseinsvorsorge unter Berücksichtigung von Klimaschutzzielen“ der Lokalen Entwicklungsstrategie „Börde-Bode-Auen“.

Foto: IVW Ingenieurbüro für Verkehrs- und Wasserwirtschaftsplanung GmbH Magdeburg
Fotos: IVW Ingenieurbüro für Verkehrs- und Wasserwirtschaftsplanung GmbH Magdeburg

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Sanierung der Turmaußenhülle der Ev. Kirche St. Georg

Projektträger: Ev. Kirchengemeinde Egeln Nord

Ort: Egeln-Nord

Förderung über: RELE-Richtlinie mit ILE-Bonus

Fördersumme:  50.000,00 Euro

Projektbeschreibung:

Die Sandsteinteile am Turm Ev. Kirche St. Georg in Egeln Nord sowie die Schieferdeckung sind nach ca. 150-jähriger Liegezeit im Bereich der Fugen und der Befestigungen ausgewaschen und es kommt zu lokalen Abstürzen. Aus Gründen der Sicherheit musste der Turmbereich abgesperrt werden. Herabfallende Schiefer gefährden zudem das darunter befindliche Kirchenschiff. Teile der Turmziergiebel sind nicht mehr lotrecht und müssen gesichert werden. Im Ergebnis der Sanierungstätigkeiten soll ein Zentrum der kirchlichen Gemeindearbeit und der kulturellen Arbeit mit regionaler Auswirkung erhalten bleiben (Gottesdienste, Chorkonzerte, Anspiele, Krippenspiele, Familienarbeit, gemeindepädagogische und gottesdienstliche Nutzung in der Region Egeln).

Das Projekt unterstützt das Handlungsfeld „Naherholung und Kultur“ und das Handlungsfeldziel „Erhalt kulturhistorischer Bauwerke“ der Lokalen Entwicklungsstrategie „Börde-Bode-Auen“.

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Umnutzung des ehemaligen Pfarrhauses durch eine junge Familie – Fenstersanierung, Egeln Nord

Projektträger: Privat

Ort: Egeln-Nord

Geplante Förderung über: RELE-Richtlinie

Geplante Umsetzung: 2017

Projektbeschreibung: Das über 200 Jahre alte Pfarrhaus in Egeln-Nord soll zu einem Wohnhaus für eine junge Familie werden. Notwendige Sanierungsarbeiten wurden im Vorfeld nur bei akutem Bedarf und mehr schlecht als recht durchgeführt. Um wieder ein harmonisches, einheitliches Bild des Gebäudes herzustellen, sollen die vorhandenen Fenster ausgetauscht und durch denkmalgerechte Nachbauten ersetzt werden.

Die Fenstersanierung des ehemaligen Pfarrhauses unterstützt das Handlungsfeld „Vitale Städte, lebendige Dörfer, lebenswerte Region“ und das Handlungsfeldziel „Nachhaltige Entwicklung des historischen Baubestands“ der Lokalen Entwicklungsstrategie „Börde-Bode-Auen“.

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Straßenausbau 1. BA Ballplatz/Karl-Marx-Platz

Projektträger: Stadt Hecklingen

Ort: Groß Börnecke

Förderung über: RELE-Richtlinie

Fördersumme: 301.220,00 Euro

Projektbeschreibung:

Die Straßen Ballplatz und Karl-Marx-Platz sind wichtige Erschließungsstraßen in Groß Börnecke. Über diese beiden Straßen werden der zentrale Kinderspielplatz sowie das Vereinshaus des Schützenvereins erschlossen. Zwischen beiden Straßenzüge liegt eine großzügig angelegte Grünanlage. Bisher wiesen die Straßen unterschiedlichste bzw. keine Befestigungen auf, waren nicht barrierefrei und besaßen eine veraltete Straßenbeleuchtung mit Freileitungen.

Zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und zur langfristigen Gewährleistung der Verbindungsfunktion innerhalb der Ortslage wurde in einem ersten Bauabschnitt die Straße Ballplatz auf einer Länge von 400 m grundhaft saniert.

Die Straßensanierung unterstützt das Handlungsfeld „Vitale Städte, lebendige Dörfer, lebenswerte Region“ und das Handlungsfeldziel „Kompakte Zentren stärken zur Sicherung der Infrastruktur und Daseinsvorsorge unter Berücksichtigung von Klimaschutzzielen“ der Lokalen Entwicklungsstrategie „Börde-Bode-Auen“.

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Fotos: Amtshof Eicklingen

Einrichtung eines Piratendorfs am Löderburger See

Projektträger: Ferienzentrum Löderburger See GmbH

Ort: Löderburg (Stadt Staßfurt)

Förderung über: LEADER-Richtlinie

Projektbeschreibung: Der Löderburger See liegt nordwestlich von Staßfurt in direkter Nachbarschaft zur Bode. Der See ist aus dem ehemaligen Tagebau entstanden, in dem von 1918 bis 1930 Braunkohle gefördert wurde und der zum Bergbaubetrieb Jakobsgrube bei Groß Börnecke gehörte. Anfang der 70-er Jahre wurde der ca. 36 ha große Restlochsee zu einem Naherholungsgebiet ausgebaut und im Juli 1977 eingeweiht.

Das Tourismuszentrum „Löderburger See“ mit seinem Erlebnisfreibad bietet seinen Besuchern zahlreiche Möglichkeiten, ihre Freizeit oder den Urlaub zu gestalten. Neben dem Erlebnisfreibad gibt es einen Campingplatz, Ferienbungalows und -wohnungen sowie eine Gaststätte. Die Betreiber des Tourismuszentrums „Löderburger See“ bieten darüber hinaus Events an wie z.B. Adventszauber und Eröffnung der Eisbadesaison. Die Gaststätte kann zudem für Veranstaltungen wie z.B. Hochzeiten genutzt werden.

Zur Angebotserweiterung soll ein Piratendorf auf einer Fläche von ca. 650 m² entstehen. Diese Anlage wird aus 10 eingeschossigen Blockbohlen-Hütten einfachen Standards bestehen, wobei jede Hütte mit 6 Schlafplätzen (2 Doppelstockbetten und 2 Einzelschlafplätzen) ausgestattet wird und zusätzlich über Tisch, Stühle, Eckbank, Schrank und Elektrik verfügt. Diese Art der Pension soll überwiegend von Schulklassen, Sportgruppen, Ferienlager, Vereinen, Feuerwehren, Familien etc. zur Übernachtung genutzt werden.

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Fotos: Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft mbH

Straßensanierung Friedensallee (2. BA) – Ausbau Zufahrt vom Torbogen bis zum Schloss

Projektträger: Stadt Staßfurt

Ort: Hohenerxleben

Förderung über: RELE-Richtlinie

Fördersumme:  69.476,52 Euro

Projektbeschreibung:

Im historischen Ortskern von Hohenerxleben befindet sich die Friedensallee. Über die Friedensallee werden das Schloss, ein landwirtschaftlicher Betrieb sowie der Kindergarten erschlossen. Gleichzeit ist die Friedensallee Teil des Europaradweges R1. Das Schloss Hohenerxleben hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen kulturellem Zentrum mit eigenem Theaterensemble, einem Restaurant, Übernachtungsmöglichkeiten und einer Künstlerwerkstatt entwickelt.

Bereits in der vergangenen Förderperiode  (2007-2013) wurde die Friedensallee in einem ersten Bauabschnitt saniert. Die Straßenflächen wurden mit einem farbigen, dorftypischen Betonsteinpflaster befestigt. In einem zweiten Bauabschnitt wurde jetzt der fehlende Teil zwischen der Zufahrt vom Torbogen bis zum Schloss saniert. Mit der Straßensanierung wurde eine gestalterisch ansprechende und funktionale Infrastruktur geschaffen, die zur Verbesserung des Ortsbildes und zur Erhöhung der Lebensqualität führt.

Die Straßensanierung unterstützt das Handlungsfeld „Vitale Städte, lebendige Dörfer, lebenswerte Region“ und das Handlungsfeldziel „Kompakte Zentren stärken zur Sicherung der Infrastruktur und Daseinsvorsorge unter Berücksichtigung von Klimaschutzzielen“ der Lokalen Entwicklungsstrategie „Börde-Bode-Auen“.

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Hohenerxleben Friedensallee 2.BA web
Foto: Franziska Richter, Volksstimme

Instandsetzung Fassade und Montage Dachentwässerung Ev. Kirche St. Augustini

Projektträger: Ev. Kirchengemeinde Üllnitz

Ort: Üllnitz

Förderung über: RELE-Richtlinie

Fördersumme: 38.795 Euro

Projektbeschreibung:

Die Kirche St. Augustini ist romanischen Ursprungs, der Turm frühgotisch. Der Turm war zum Kirchenschiff ursprünglich durch eine heute vermauerte, noch sichtbare, bauzeitliche Rundbogenarkade geöffnet. Das Schiff selbst überspannt eine hölzerne Tonnendecke aus der Barockzeit. Die Dacheindeckung wurde bereits erneuert, jedoch ohne Dachentwässerung. Dies begründet die Schäden im Fassadenbereich, die sich auch bereits im Innern abzeichnen.

Zur Wiederherstellung und dem dauerhaften Erhalt der historischen und Ortsbild prägenden Bausubstanz wurde der Fassadenputz vollständig erneuert und eine Dachentwässerung installiert.

Die Sanierung der Kirche in Üllnitz unterstützt das Handlungsfeld „Naherholung und Kultur“ und das Handlungsfeldziel „Erhalt kulturhistorischer Bauwerke“ der Lokalen Entwicklungsstrategie „Börde-Bode-Auen“.

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