Bewilligte Projekte

(Die Aktualität der Listen ist in vielen Fällen von der Kommunikation der ProjektträgerInnen und der jeweiligen Bewilligungsbehörden abhängig. Die Vollständigkeit kann daher nicht gewährleistet werden.)

2021

Erweiterung des Kaiserhofes zu einem soziokulturellen Zentrum mit dem Schwerpunkt der Förderung von Kunst und Kultur

Projektträger: Schloss Theatrum Herberge Hohenerxleben Stiftung

Ort: Staßfurt

Geplante Förderung über: Richtlinie LEADER und CLLD, Teil D

Geplante Umsetzung: 2021/2022

Presse: Neues Leben für die Flure des Kaiserhofes (Volksstimme)

Projektbeschreibung:

Die gemeinnützige Schloss Theatrum Herberge Hohenerxleben Stiftung hat seit ihrer Gründung 1997 das damals verfallene Schloss Hohenerxleben zu einem überregional bekannten Kulturort mit Theater, Hotel, Restaurant und Künstlerwerkstatt etabliert. Die Stiftung wünscht sich eine Entwicklung und Förderung von Kunst und Kultur im Kaiserhof, die auch die erwachsenen Straßfurter mit einbezieht. Ziel ist es, ein offenes Haus zu gestalten, in dem BürgerInnen aller Altersstufen, insbesondere auch Kinder & Jugendliche, ihre Kreativität entfalten und Kunst und Kultur für sich und alle Interessierten erlebbar machen – und das „made in Staßfurt“. Unter einem Dach mit den sozialen Angeboten der AWO wird aus diesem Mix ein soziokulturelles Zentrum entstehen, das im Bereich Kunst und Kultur von unten gewachsen ist und immer weiter wächst.


Grünes Denken 2020 – Konzepterstellung für landwirtschaftlichen Inklusionsbetrieb

Projektträger: Klusstiftung

Ort: Schneidlingen

Geplante Förderung über: Richtlinie LEADER und CLLD, Teil D

Geplante Umsetzung: 2021

Projektbeschreibung:

Die Klusstiftung in Schneidlingen bietet als Einrichtung der Eingliederungshilfe seit knapp 50 Jahren Wohnraum und Förderung für Menschen mit geistiger Behinderung an. Sie verfügt über erhebliche, derzeit nicht selbst genutzte Flächen. Sie sollen schrittweise aktiviert werden, um ökologisch-landwirtschaftliche Produktion und pädagogisch-therapeutische Arbeit in einem landwirtschaftlichen Inklusionsbetrieb zu verbinden. Hierzu soll ein Konzept entwickelt werden, mit dem die Gründung eines Inklusionsbetriebs ermöglicht wird, der landwirtschaftliche Produkte erzeugt & vermarktet und die schrittweise praktische Umsetzung eines entsprechenden Betriebs vorbereitet wird. Angestrebt wird zudem, als Schaufenster-Betrieb mit Demonstrations- und Bildungsangeboten für nachhaltige Landwirtschaft zusätzliche regionale Wertschöpfung zu ermöglichen und Entwicklungsimpulse setzen.


Erhalt des kulturellen Erbes durch Sanierung Kirche „St. Sixti“ Schneidlingen

Projektträger: Ev. Kirchspiel „Am Hakel“

Ort: Schneidlingen

Geplante Förderung über: Richtlinie RELE, Dorfentwicklung

Geplante Umsetzung: 2021

Projektbeschreibung:

Sicherstellung einer integrativen und inklusiven Nutzung für die Kirche Schneidlingen durch Schaffung eines barrierefreien Zuganges sowie der weiteren Sanierung des Außenmauerwerks des Kirchenschiffes und der Dacheindeckung (siehe beiliegende Maßnahmenbeschreibung).


2020

Umnutzung historischer Gebäude zu Wohnzwecken durch Sanierung des ehemaligen Pfarrhauses

Projektträger: Privat

Ort: Hakeborn

Geplante Förderung über: Richtlinie RELE, Dorfentwicklung und – erneuerung (ELER)

Geplante Umsetzung: 2020/2021

Projektbeschreibung:

Das denkmalgeschützte Pfarrhaus Hakeborn wurde 1680 gemeinsam mit dem Kloster von Hakeborn erbaut. In dem Pfarrhaus lebten und arbeiteten die Eltern des Komponisten Georg Philipp Telemann (1681-1767). Direkt an das Gebäude anliegend befindet sich die Kirche St. Alexander. Mit den baulichen, städtebaulichen und historischen Merkmalen besitzt das Haus in der gesamten Region Börde-Hakel ein besonderes. Leider hat die Bausubstanz unter einem lange andauernden Leerstand gelitten (Nässeschäden, Frostschäden etc.).
Die Antragsteller wollen sich der Sicherung und dem Erhalt des 339 Jahre alten ehemaligen Pfarrhauses Hakeborn widmen. Einige historisch bedeutsame Bauten von Hakeborn sind bereits verschwunden oder verfallen (historischer Bauernhof, Wasserwerk, Kloster). Genutzt soll es u.a. als Ferienwohnung und später vielleicht auch für Veranstaltungen.


Erweiterung attraktiver Angebote durch den Ausbau der Freilichtbühne der Wasserburg zu Egeln

Projektträger: Stadt Egeln

Ort: Egeln

Geplante Förderung über: Kulturerbe-Richtline (EFRE)

Geplante Umsetzung: 2020/2021

Presse: Egeln will in Kultur investieren (Volksstimme)

Projektbeschreibung:

Die um 941 errichtete Wasserburg zu Egeln befindet sich etwa 250m östlich des historischen Ortskerns des kleine Bördestädtchens. Unter Erzbischof Günther II. von Schwarzburg (1403–1445/45) wurde die Burg zu einer spätgotischen Anlage umgebaut, die Vorburg erweitert und mit weiteren Scheunen sowie Stallanlagen bebaut. Nach 1945 war die Anlage Volkseigenes Gut, das Interesse für den Erhalt der historischen Gebäude jedoch gering, so dass eine Periode des zunehmenden Verfalls begann. Seit Anfang der 90-iger Jahre ist die Burganlage Eigentum der Stadt Egeln – es begannen nun abschnittsweise erste Instandsetzungs- und Sanierungsmaßnahmen an dem mittelalterlichen, großen Gebäudekomplexen. So konnten Bergfried und das Torhaus restauriert, im ehemaligen Schweinestall ein mittelalterliches Kreativzentrum sowie die ausreichenden Räumlichkeiten für den stetig wachsenden Förderverein eingerichtet werden.
Seit 1995 verfolgt die Stadt Egeln, gemeinsam mit dem zeitgleich gegründeten Förderverein, bereits sehr erfolgreich das Ziel, die Burganlage als das kulturelle Zentrum der Stadt zu etablieren. Mit der abschnittsweisen Sanierung der Gebäudeteile werden neue kulturelle Nutzungen möglich – es finden nun ganzjährig vielfältigste Veranstaltungen – von Burgführungen, Rittertafeln, Bauern,- Oster- und Weihnachtmärkten, Internationalen Chorfestivals, Konzerten, Lesungen bis zu Rockkonzerten, Burg- und Trachtenfesten, Brauchtumsfeuer sowie mittelalterlichen Burgfesten – statt, die Gäste und Besucher aus dem erweiterten Umkreis der Region regelmäßig anziehen.


Schaffung von sozialen Treffpunkten durch die Entwicklung und Gestaltung eines Bürgerparks Egeln

Projektträger: Stadt Egeln

Ort: Egeln

Geplante Förderung über: Richtlinie LEADER und CLLD (ELER)

Geplante Umsetzung: 2020/2021

Presse: Stammtisch-Runde will Bürgerpark schaffen (Volksstimme)

Projektbeschreibung:

Es handelt sich um ein Grundstück in der Gemeinde Egeln mit
insgesamt ca. 3.500m² im Oberknick nahe dem Marktplatz. Heute liegt die Fläche brach und besteht aus Rasenfläche, einigen Bestandsgehölzen, alten Wegen und einem alten Schuppen. Das Grundstück grenzt an einen Parkplatz. Der asphaltierte Sackgassenbereich dieses Parkplatzes ist derzeit ebenfalls nicht in Nutzung.
Der Projektträger will eine neue, naturnahe, gesundheitsfördernde Begegnungsstätte im Zentrum der Stadt Egeln schaffen. Mit dem Ziel, dass Mitwirkung große Wirkung hat. Die Planung des Bürgerparks soll so partizipativ wie möglich sein. Die Projektidee sieht vor einen Ort angepasst auf die Bedürfnisse aller Altersgruppen entstehen zu lassen. Das bedeutet auch, dass Jugendliche hier auch Jugendliche sein dürfen. Ein Ort, an dem Senioren sich zum Spaziergang treffen und ihren Enkelkindern beim Spielen zusehen können. Es geht um das Sammeln von Erfahrungen, Abenteuer und Kommunikation. Gleichzeitig dient dieses Projekt der Förderung der Integration und der Stärkung des städtischen und generationsübergreifenden Zusammenhalts. Auch die Attraktivitätssteigerung der Stadt Egeln spielt eine maßgebliche Rolle in Hinblick auf die Steuerung des Zuzugs junger Familien.


Erhalt des kulturellen Erbes durch die Instandsetzung der barocken Bilderdecke der Autobahnkirche St. Petri in Brumby – 2. BA

Projektträger: Kirchengemeinde Brumby

Ort: Brumby

Geplante Förderung über: Richtlinie LEADER und CLLD (ELER)

Geplante Umsetzung: 2020/2021

Presse: Feine Pinselstriche finden Jubel (Volksstimmte)

Projektbeschreibung:

Die Brumbyer St. Petri Kirche wurde vor zehn Jahren als Autobahnkirche geöffnet. In dieser Funktion wird sie deutschlandweit beworben und ist täglich von 8 Uhr bis zum Anbruch der Dunkelheit geöffnet. Das Kirchenschiff ist überspannt mit einer horizontalen Kassettendecke, bestehend aus 92 Bildtafeln mit Darstellungen aus dem Alten und Neuen Testament. Seit Beginn der 90iger Jahre wurden abschnittsweise Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt. Schadensbilder sind an der Konstruktion der Kassettendecke sowie an der Ausmalung bis hin zu Malschichtverlusten zu verzeichnen. Es ist geplant, die Bilderdecke insgesamt konstruktiv und maltechnisch wiederherzustellen.


Stärkung der dörflichen Strukturen durch Straßenausbau 2. BA 2. TA „Ballplatz / Karl-Marx-Platz“

Projektträger: Stadt Hecklingen

Ort: Groß Börnecke

Geplante Förderung über: Richtlinie RELE, Dorfentwicklung und – erneuerung (ELER)

Geplante Umsetzung: 2020/2021

Presse: Letztes holpriges Stück wird saniert (Volksstimme)

Projektbeschreibung:

Zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und zur langfristigen Gewährleistung der dem Karl-Marx-Platzes/Ballplatz zukommenden Verbindungsfunktion innerhalb der Ortslage erscheint der grundhafte Ausbau notwendig und sinnvoll. Die Wohn- und Lebensqualitäten sollen verbessert werden. Die Grünfläche mit Spielplatz als zentraler Treffpunkt im Ortskern für mehrere Generationen soll von allen Seiten der Verkehrsanbindungen gut erreichbar sein.


2019

Sicherung der Daseinsvorsorge und nachhaltige Entwicklung des örtlichen Gemeinschaftslebens durch energetische Sanierung des Hauptgebäudes und Herstellung von barrierefreien Wegen Sportlerheim

Projektträger: Verein

Ort: Atzendorf

Geplante Förderung über: RELE-Richtlinie, Sportstättenförderung (ELER)

Geplante Umsetzung: 2019/2020

Projektbeschreibung:

Das Spartenheim der ZLG Atzendorf ist ein wichtiger sozialer Treffpunkt und soll zur Begegnungsstätte für alle Generationen dienen. Die Sportlerklause wird neben den Veranstaltungen des Sportvereins auch für private Veranstaltungen und durch andere Vereine und Gruppen genutzt. Mit der geplanten Maßnahme werden die Zuwegungen zum Sozialtrakt und Vereinsraum barrierefrei hergestellt. Die Fußbodenbereiche in den Türbereichen werden schwellenlos umgebaut. Mit der Sanierung der Flut-lichtanlage auf dem Haupt- und Multifunktionsplatz verbessert sich der Energieverbrauch/Energiekosten wesentlich und die Lichtqualität für den Trainingsbetrieb wird erhöht. Mit der Sanierung Kassenhaus und Anbau des Schiri-, Trainer und Geräteraums werden die Platzverhältnisse bei der Unterbringung der Sportler verbessert.