Start / Aktuelles

Herzlich Willkommen

auf der offiziellen Internetseite der LEADER-Region "Börde-Bode-Auen" im Salzlandkreis. Seit 2008 nimmt die Region Börde-Bode-Auen schon an LEADER teil und hat seit dem vielfältige Projektideen hervorgebracht. Ziel ist es, die regionalen Potenziale und Stärken optimal und dauerhaft tragfähig zu erschließen, um die Region somit zu einem attraktiven Lebens-, Wirtschafts-, Kultur- und Erholungsraum zu entfalten. Sie finden auf dieser Seite Wissenswertes über LEADER und die Region, die Lokale Aktionsgruppe sowie die bisherigen, geförderten Projekte.

 


 

Stichtag 01. September 2016 für die Projektsteckbriefe für die Prioritätenliste 2017!

Sie haben die Idee für ein Projekt oder Vorhaben und möchten sich zur Umsetzung um eine bevorzugte Förderung über die LEADER-Region „Börde-Bode-Auen" im Salzlandkreis bewerben? Die Entwicklung und Antragstellung zur Umsetzung einer Projektidee ist eine besondere Herausforderung!

Wir unterstützen Sie dabei, den richtigen Weg zu finden!

 


 

Aktuelles

 

Demografiepreis Sachsen-Anhalt 2016

Das Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr ruft den diesjährigen Demografiepreis des Landes Sachsen-Anhalt aus. Mit dem „Demografiepreis 2016“ werden Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine, Netzwerke, öffentliche Verwaltungen oder Institutionen geehrt, die mit neuen Ansätzen, erfolgreich umgesetzten Ideen oder bereits nachhaltig wirkenden Initiativen den demografischen Wandel aktiv gestalten und zur Nachahmung anregen.

Ab sofort können Bewerbungen in den drei Kategorien eingereicht werden:

  • Bewegen: Perspektiven für Familien und Kinder,
  • Gestalten: bewährte Fachkräfte halten – neue Spezialisten begeistern
  • Verändern: Lebensfreude in Stadt & Land

Die Bewerbungsfrist endet am 23. September 2016. Informationen zur Bewerbung sind hier.

 


CLLD schickt sich an, eine Marke zu werden. LEADER hat dies in Sachsen-Anhalt und bundesweit bereits geschafft. CLLD steht für Community-Led Local Development (deutsch: Lokale Entwicklung unter der Federführung der Bevölkerung) und ist die übergreifende Anwendung der LEADER-Methode in den EU-Fonds der Europäischen Union, wie zum Beispiel im Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und im Europäischen Sozialfonds (ESF).
Schon im April hatten sich Vertreter der Europäischen Kommission aller drei Fonds, ESF, EFRE und ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) bei einem zweitägigen Besuch in Magdeburg davon überzeugen können, dass CLLD auf einem guten Weg ist und Sachsen-Anhalt hier eine echte Vorreiterrolle für Deutschland übernimmt.
Über LEADER/CLLD stehen ausschließlich den Akteuren aus den Lokalen Aktionsgruppen Finanzmittel für die Umsetzung ihrer individuellen lokalen Entwick-lungsprojekte zur Verfügung. Erstmals wurden nun die 23 LEADER/CLLD-Regionen in Sachsen-Anhalt mit Finanzmitteln der EU-Fonds EFRE und ESF aus-gestattet. Die im Mai verteilte Rate umfasst rund 11 Mio. Euro EU-Mittel (rund 7 Mio. Euro EFRE-Mittel, rund 4 Mio. Euro ESF-Mittel). Mit diesem Finanzbudget ist eine wichtige Grundlage geschaffen, um in den Lokalen Aktionsgruppen nun auch an die Umsetzung von EFRE- und ESF-Projekten zu gehen.
Trotz gerade begonnener Ferien- und Urlaubszeit laufen die Arbeiten an den drei Förderrichtlinien, über die CLLD-Vorhaben gefördert werden sollen, auf Hochtouren. Im EFRE wird die CLLD-Förderung zum einen über die energetische Sanierung von Sportstätten, die für die breite Öffentlichkeit genutzt werden und sich außerhalb von Schulstandorten befinden, angeboten (Richtlinie STARK III plus EFRE). Zum anderen wird über CLLD die Förderung von Investitionen zur Verbesserung der Präsentation und nachhaltigen Nutzung des kulturellen Erbes (Kulturerbe-EFRE-Richtlinie) möglich sein. Beide Richtlinien zählen zu den Fach-programmen der EU-Fonds und beinhalten entsprechend den Besonderheiten des LEADER/CLLD-Verfahrens zusätzliche spezielle Regelungen für CLLD-Anträge, wie zum Beispiel andere Fördersätze.
Die dritte Richtlinie dient nunmehr auch der Umsetzung der für CLLD im ESF reservierten Mittel. Das Besondere daran ist, dass CLLD auch inhaltlich in die bereits seit 2015 veröffentlichte „Richtlinie LEADER“ des Ministeriums der Finanzen integriert wird. Damit speist sich eine Richtlinie erstmals aus zwei europäischen Fonds (ELER und ESF) und schafft ein komplexes Angebot, das über den Standard der Fachprogramme hinausgeht. Für die potenziellen Förderantragsteller stellt diese um ESF-Themen ergänzte und dann unter geändertem Namen in Kürze neu erscheinende „Richtlinie LEADER und CLLD“ eine Erleichterung dar, da vielfältige Fördermöglichkeiten kompakt in einer Rechtsgrundlage vereint sein werden.

Zentraler Ansprechpartner und Beratungsstelle für die Themen CLLD sowie LEADER ist das Landesverwaltungsamt in Halle (Saale). Außerdem sind auf der Internetseite http://www.leader.sachsen-anhalt.de alle notwendigen Informationen rund um LEADER/CLLD zu finden.


 

LEADER-Netzwerk Sachsen-Anhalt wählt Sprecher

Alle Lokalen Aktionsgruppen in Sachsen-Anhalt organisieren sich im LEADER-Netzwerk Sachsen-Anhalt. Als Vertreter gegenüber dem Finanzministerium und dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Ernährung gibt es einen Sprecher und neuerdings auch zwei Stellvertreterinnen: Als Sprecher wurde Herr Dr. Wolfgang Bock wiedergewählt, seine Stellvertreterinnen sind Frau Gudrun Viehweg und Frau Heike Winkelmann. Die Aufgaben der Netzwerksprecher sind vielfältig. Neben der Repräsentationsrolle innerhalb von Sachsen-Anhalt, soll das Netzwerk zukünftig auch auf Bundesebene vertreten sein. Informationen zum LEADER-Netzwerk finden sich unter www.leader.sachsen-anhalt.de


 

Gründung der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Regionen in Deutschland

Am 21. Juni 2016 wurde in Göttingen die Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Regionen in Deutschland – kurz BAG LAG – gegründet.

Über 35 Teilnehmer aus ganz Deutschland nahmen an der Gründungsversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Regionen in Deutschland teil. Die Bundesarbeitsgemeinschaft wird zukünftig die Interessen der deutschen Lokalen Aktionsgruppe auf europäischer Ebene vertreten. Bislang hatte die Bundesarbeitsgemeinschaft keine Rechtsform. Damit konnte sie auch in keinem offiziellen Gremium der EU Mitglied werden und damit Deutschland, als größten Nettozahler der EU, auch nicht mit einem Stimm-recht vertreten. Die Bundesarbeitsgemeinschaft hat sich jetzt die Rechtsform eines Vereins gegeben. Mitglied können alle Lokalen Aktionsgruppen in Deutschland oder deren Landesnetzwerke werden. Auch für außerordentliche Mitglieder ist der Verein offen. Dies ist zum Beispiel für die ILE-Regionen interessant, denn die Rahmenbedingungen, um die die Bundesarbeitsgemeinschaft verhandelt, betreffen auch diese.


 

Chancen nutzten - ohne Projektträger keine EU-Fördermittel!

19.05.2016 In der neuen EU-Förderperiode stehen für die Umsetzung und Förderung von Projekten neue Richtlinien zur Verfügung. Vor allem mit der sogenannten LEADER-Richtlinie werden die Förderungsmöglichkeiten über die LEADER-Region „Börde-Bode-Auen“ deutlich erhöht. Aber eine EU-Förderung kann kompliziert werden. Um diese Hürden überwinden zu können, gibt es seit Anfang Mai ein Regionalmanagement für die LEADER-Region „Börde-Bode-Auen“. Wie in der vergangenen Förderperiode betreut Frau Gudrun Viehweg, Geschäftsführerin der Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft, die LEADER-Region „Börde-Bode-Auen“. „Es ist ein schönes Gefühl, wieder für die Region tätig werden zu dürfen. Die Arbeit in der vergangenen Förderperiode war sehr konstruktiv und erfolgreich. 50 Projekte und knapp 4 Millionen Euro an EU-Fördermitteln konnten wir in der letzten Förderperiode in der Region umsetzen. Diese Zahlen motivieren!“ Und damit die Erfolgsgeschichte fortgeschrieben werden kann, werden neue Projektträger gesucht. Projektträger können Vereine, Unternehmen oder auch Privatpersonen sein. Gesucht werden Projekte in den Bereichen Naherholung und Kultur sowie Dorfentwicklung. Es geht unter anderem um die Um-, Neu- und Weiternutzung historischer Gebäude zu touristischen, kulturellen, sozialen, gewerblichen aber auch zu Wohnzwecken. Familien mit Kindern unter 16 Jahren erhalten sogar einen Förderbonus von 5.000 Euro pro Kind. Im Bereich Naherholung und Kultur sollen neue Angebote geschaffen werden. Dies können ganz neue Ideen sein oder Ergänzungen in bestehenden Einrichtungen. Projektträger, die sich angesprochen fühlen, können sich direkt an das Regionalmanagement wenden.


 

Offizielle Anerkennung der LEADER-Region Börde-Bode-Auen

Auf der Festveranstaltung am 20.08.2015 im Roncalli-Haus im Magdeburg gab Minister Bullerjahn offiziell die LEADER-Regionen für die EU-Förderperiode 2014-2020 in Sachsen-Anhalt bekannt. 23 Regionen hatten sich als LEADER-Region beworben und 23 wurden anerkannt. Mit dabei die LEADER-Region „Börde-Bode-Auen“. Damit eröffnet sich für die LEADER-Region „Börde-Bode-Auen“ nach erfolgreichem Abschluss der EU-Förderperiode 2007-2013 erneut die Chance, EU-Fördermittel in Millionenhöhe einzuwerben.

Die Zulassungsurkunden wurden gemeinsam durch Herrn Minister Bullerjahn, Frau Staatssekretärin Keding und Herrn Präsident Pleye an Herrn Schierhorn, den Vorsitzenden der Lokalen Aktionsgruppe „Börde-Bode-Auen“ übergeben. Zu dieser Festveranstaltung waren neben den Vorsitzenden der Lokalen Aktionsgruppen auch alle Landkreise und Kommunen, die als Auftraggeber für die Lokalen Entwicklungsstrategien gewirkt haben, eingeladen.

Mit der Anerkennung stehen den Regionen erneut Fördermittel für die Förderperiode 2014-2020 aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zur Verfügung. In der neuen Förderperiode gibt es zudem eine Weiterentwicklung durch den CLLD-Ansatz („Community Led Local Development“). Dies bedeutet so viel wie "Gemeinschaftsgeführte lokale Entwicklung“, was wiederum dem bereits bekannten "Bottom-up-Prinzip" entspricht. Neu ist dabei die Zugriffsmöglichkeit auf Investitionsprioritäten der beiden anderen EU-Fonds, dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Europäischen Sozialfonds (ESF). Durch das Zusammenspiel der drei verschiedenen Fonds entsteht ein deutlich vergrößertes Förderspektrum, so dass die Wirksamkeit von Vorhaben, die dem LEADER-/CLLD-Ansatz folgen, verbessert werden kann.

Eine zentrale Rolle spielt die Lokale Aktionsgruppe „Börde-Bode-Auen“. Ihr gehören neben den Kommunen über 15 so genannte Wirtschafts- und Sozialpartner an. Die Lokale Aktionsgruppe entscheidet zukünftig über die Vergabe der Fördermittel in ihrer. Alle Bürgerinnen und Bürger aus der Region „Börde-Bode-Auen“ sind aufgefordert, sich mit Ideen, Projekten oder ihre Mitarbeit in den Prozess einzubringen. Dabei geht es um die Themen Naherholung und Kultur, Daseinsvorsorge einschließlich der Um-, Neu- und Weiternutzung von historischen Gebäuden, aber auch um Maßnahmen zur Berufsvorbereitung bzw. Berufsorientierung.

Seit 2007 arbeiten die Kommunen der Region „Börde-Bode-Auen“ erfolgreich zusammen. In der vergangenen Förderperiode 2007-2013 konnten dadurch nahezu 50 Projekte umgesetzt und über 3 Millionen Euro EU-Fördermittel eingeworben werden. Diese Arbeit soll jetzt als bestätigte LEADER-Region fortgesetzt werden.

Die offizielle Pressemitteilung des Finanzministerium finden Sie hier. Weitere Fotos finden Sie in der Fotogalerie.

(Foto: Robin Wittrisch)