Aufruf zum Modellvorhaben: Land.Digital: Chancen der Digitalisierung für ländliche Räume“

Mit der Bekanntmachung „Land.Digital: Chancen der Digitalisierung für ländliche Räume“ unterstützt das BMEL Projekte, die konkrete Probleme in einer ländlichen Region mithilfe neuer Informations- und Kommunikationstechnologien lösen wollen. Das Ziel dieses Modell- und Demonstrationsvorhabens ist es, innovative Lösungsansätze zu entwickeln und praxis-taugliche Konzepte bundesweit bekannt zu machen.

Haben Sie eine Idee, wie Sie die Chancen der Digitalisierung für Ihre Region nutzen wollen? Dann bewerben Sie sich! Aus allen Bewerbungen werden in einem zweistufigen Verfahren Projekte ausgewählt, die eine Zuwendung bis zu einer Höhe von 200.000,- Euro erhalten. Eine Förderung erhalten innovative Maßnahmen, die exemplarisch zeigen, wie digitale Anwendungen die Lebens- und Arbeitsverhältnisse in ländlichen Räumen verbessern können. Der Förderzeitraum umfasst maximal drei Jahre. Die Frist zur Einreichung von Projektskizzen endet am 31. Mai 2017.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Lokalhelden gesucht

Lokalhelden LogoDie Lokalhelden Gründerwerkstatt sucht junge Menschen, die sich ihren Traum erfüllen wollen. Insgesamt 35 Gründerinnen oder Gründer bis 27 Jahre werden in den nächsten drei Jahren mit Kompetenz, Beratung, Trainings, Mentoren und auch Geld unterstützt – die Bewerbungsfrist endet am 15. April 2017.

Es ist fast schon ein Klischee: Wer in den ländlichen Gebieten Ostdeutschlands etwas werden will, zieht weg. Dabei bietet der ländliche Raum durchaus Möglichkeiten – etwa wenn man sein eigener Chef werden oder sich selbständig machen will. Damit aus dem Traum tatsächlich ein funktionierendes Unternehmen wird, vergibt die Lokalhelden Gründerwerkstatt für den ländlichen Raum insgesamt 35 Stipendien an Gründerinnen und Gründer zwischen 18 und 27 Jahren, die an sozialen und ökologischen Themen interessiert sind. Das umfasst beispielsweise die Themen ländlicher Tourismus, Öko-Agrarmanagement, Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit und Naturschutz ebenso wie Regional- und Dorfentwicklung. “Viele junge Menschen haben gute Ideen, aber ihnen fehlt die letzte Überzeugung, ihren Traum auch in die Tat umzusetzen. Dabei wollen wir ihnen helfen”, erklärt Martin Kuder, der Initiator des Programms.

Die Lokalhelden-Förderung umfasst zwei Phasen: In der zweijährigen Ausbildungs- und Vorbereitungsphase werden notwendiges Wissen und persönliche Kompetenzen für die Unternehmensgründung vermittelt, ein Geschäftsmodell ausgearbeitet und der Businessplan geschrieben und getestet. Die Ausbildung wird zusammen mit Dozentinnen und Dozenten von Hochschulen und Partnern an verschiedenen Orten in Ostdeutschland durchgeführt, ergänzend bietet das Programm Webinare sowie persönliche Beratung.

In der 2. Phase unterstützt die Gründerwerkstatt die Teilnehmer/innen des Programms nach ihrer Gründung ein weiteres Jahr beim Aufbau des Unternehmens. Die Gründerwerkstatt hilft ganz konkret bei Finanzierungsfragen, der Anmietung von Räumen und Flächen, beim Aufbau von Kontakten zu Kunden, Lieferanten und beim Teamaufbau. Ziel ist es, jungen Menschen zu zeigen, dass es vor Ort mehr Möglichkeiten gibt, als viele denken – und mit der richtigen Hilfe auch die kühnste Idee Realität werden kann.

Bewerbungsschluss der Gründerwerkstatt ist der 15. April 2017. Weitere Informationen zur Gründerwerkstatt und zur Bewerbung finden sich auf www.lokalhelden-werden.de und bei Facebook: www.facebook.com/LokalheldenGruenderwerkstatt .

LEADER-Laden auf der IGW ein voller Erfolg!

Vom 20.01 – 29.01.2017 präsentierte sich die Bundesarbeitsgemeinschaft der Lokalen Aktionsgruppen in Deutschland (BAG LAG) mit dem LEADER-Laden als Mitaussteller der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bei der 82. Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin.

Foto: BAG LAG

Dank der zahlreich gestalteten LEADER-„Produkte“ und den wechselnden LEADER-Regionen mit Ihren Vertretern als „Tagesangebot“ wurde den Besuchern die ganze Vielfalt und Bandbreite von LEADER präsentiert und lud zum Stöbern durch die verschiedenen LEADER-Projekte aus allen Regionen ein. Auch die LEADER-Region „Börde-Bode-Auen“ war mit ihrem „Produkt“ im LEADER-Laden vertreten.

Foto 03 BAGLAG-Stand IGW 2017
Foto: BAG LAG

Der LEADER-Laden etablierte sich über die 10 Messetage als ideale Anlaufstelle und Kontaktplattform für LEADER-Akteure aller Ebenen, ebenso wie für potenzielle Projektträger, die sich über Fördermöglichkeiten und die entsprechenden Kontaktpersonen ihrer Region informierten. Beim Abendempfang des BMEL in der „Lust auf’s Land“-Halle präsentierte sich der Messestand mit dem gegenüberliegenden DVS-Stand ebenfalls als idealer Treffpunkt für alle Akteure rund um das Thema LEADER.

Aufruf zum Wettbewerb 2017 der Tassilo Tröscher-Stiftung – Für die Menschen im ländlichen Raum

Tassilo-Troescher-2017Staatsminister a.D. Dr. Dr. h.c. Tassilo Tröscher († 2003) hat 1992 aus Anlass seines 90. Geburtstages die „Tassilo Tröscher-Stiftung – Für die Menschen im ländlichen Raum“ begründet.
Aus den Erträgen der Stiftung werden in zweijährigem Turnus Preise für innovative Entwicklungen z.B. in den Bereichen Leben im ländlichen Raum, Dorfentwicklung, Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, Gestaltung landwirtschaftlicher Betriebsmodelle, Verbesserung der umweltverträglichen Landbewirtschaftung und artgerechten Tierhaltung etc. verliehen.

Im Jahr 2017 beträgt der Stiftungspreis 6 000 Euro.

Der Preis kann auf mehrere Projekte verteilt werden. Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017.
Nähere Informationen finden Sie hier.

Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2017 gestartet

land der ideenDie Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der langjährige Förderer Deutsche Bank prämieren 2017 innovative Projekte, die die Bedeutung von Offenheit für Innovation und Fortschritt verdeutlichen und einen aktiven Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten. Herausforderungen wie Migration, Digitalisierung oder Globalisierung verlangen neue Antworten und Offenheit für neue Lösungen. Gefragt sind Experimentierfreude, Neugier und Mut zum Umdenken – ob von Sozialunternehmen, innovativen Firmen, digitalen Startups oder Bürgerinitiativen.

Bis einschließlich 3. April 2017 können deutschlandweit Unternehmen, Social Start-ups und Social Entrepreneure, Gründer, Projektentwickler, Kunst- und Kultureinrichtungen, Universitäten, soziale und kirchliche Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände, Genossenschaften sowie private Initiatoren unter www.ausgezeichnete-orte.de am Wettbewerb teilnehmen.